2töne
Das seit 2025 bestehende Duo mit dem Sänger, Gitarristen und Kontrabassisten Christian Schantz aus Ebersberg und dem Poinger Saxophonisten Wolfgang Gerrer präsentiert ein vielfältiges Programm aus Popmusik und Modern Jazz. Wer Pop-Hits wie „Forever Young“ von Alphaville oder David Bowie’s „Let’s dance“ sowie selbstverständlich auch das ein oder andere Beatles-Stück in einer besonders gefühlvollen und reduzierten Form erleben möchte, all jenen gilt unser Tipp: Schaut bei den 2 Tönen vorbei!
Christian Schantz
Kontra & E-Bassist, Singer-Songwriter und Musiklehrer
Jahrgang 1971
Aufgewachsen in Ebersberg bei München
Arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre professionell als Kontra- und Bassgitarrist mit verschiedenen Rock, Pop, Blues und Jazzbands im Münchner Raum.
1991-1994 Engagement am Chemnitzer Schauspielhaus „Linie 1“
1993-1994 Kontrabassist des Landesjugendjazz Orchester Bayern
Lebt von 1998-2002 in New York
1998-1999 Kontrabass-Studium am Jazz und Contemporary Music Departement der New School in Manhattan. Unterricht u.a. bei Chico Hamilton, Reggie Workman und Billy Harper.
Zahllose Auftritte in der New Yorker Clubszene mit verschiedensten Musikern und Bands (Jazz, Drum & Bass, Psychodelic Rock, Singer/Songwriter, Worldmusic).
2000-2002 Kontrabassunterricht bei Greg Cohen.
Lebt von 2002-2017 in Berlin
Arbeitet weiterhin als E- und Kontrabassist mit verschiedenen Bands im Bereich Jazz, Rock, Pop, Blues & Weltmusik in und außerhalb Berlins.
Komponiert für verschiedene Jazzbands.
Auftritte und Produktionen auch als Singer/Songwriter mit eigenen Kompositionen und Texten.
Gibt Privatunterricht für Bass, Gitarre, Klavier und Gesang.
2010-2012 tätig als Lehrer für musikalische Früherziehung im Herzkindergarten Hobrechtstrasse, Neukölln.
Lebt seit 2017 in Ebersberg
Arbeitet weiterhin als E- und Kontrabassist mit verschiedenen Bands im Bereich Jazz, Rock, Pop & Blues.
Gibt weiterhin Privatunterricht für E- und Kontrabass, Gitarre, Klavier und Gesang.
2017-2018 Teilnahme und Abschluss des Kurses „E-Gitarre Unterricht & Spielpraxis“ an der Bundesakademie in Trossingen.
2018-2019 Klavierlehrer im Musikzentrum Trommelfell Bad Tölz
2020-2021 Basslehrer am Musikimperium Wasserburg
Weiterhin Auftritte und Produktionen als Singer/Songwriter mit eigenen Kompositionen und Texten.
Wolfgang Gerrer
„Ich wollte eigentlich nur Eric Dolphy’s Musik besser verstehen können – deshalb habe ich Saxophonspielen gelernt…“ so antworter uns Wolfgang Gerrer auf unsere Frage, wie er zu seinem Instrument gefunden habe. Er führt weiter aus: „Als 14-jähriger hatte ich den Jazz kennen- und lieben gelernt und war sehr bald großer Fan von John Coltrane und eben Eric Dolphy, dem amerikanischen Altsaxophonisten, des auch auf zahlreichen weiteren Blasinstrumenten zu hören war. Nach halbjährigem Unterricht auf einer gelieheen Klarinette (französisches System) kaufte ich mir dann ein Buescher-Altsaxophon und daNnn gings wirklich los mit umfangreichen Tonleiterübungen. Nach mehreren Unterbrechungen wegen Abitur, während der Berufsausbildung zum Verwaltungsbeamten und „sehr privaten Gründen“ belegte er Kurse beim Freien Musikzentrum München, um seine bisher spärlichen musikalischen Kenntnisse auszubauen und zu vertiefen. Lustigerweise war es dann eine ganz normale Pop- und Partyband, welche ihm Ende der 80er Jahre zu einem ersten festen Enfgagement verhalf. „Ihr wisst schon, damals, in den Achtzigern und Neunzigern, da hörte man des öfteren noch ein Saxophon im Radio: Smooth Operator, Tina Turner, Joe Cocker, Supertramp und wie sie alle hießen…“ ergänzt Gerrer. „Daneben hatte ich immer parallel ein Jazz-Duo, -Trio, -Quartett laufen, man braucht ja den musikalischen Ausgleich!“
So ist es bis heute geblieben.
Nach Umstieg auf das Tenorsaxophon heißen Gerrers Vorbilder nunmehr:
Stan Getz, dessen Ton er nachzuahmen sucht,
Dexter Gordon, dessen Solikonstruktionen er bewundert sowie
Lester Young „Selbstverständlich wegen seinem Sound, aber darüberhinaus und vielleicht noch wichtiger: Wegen seiner unvergleichlichen Art, Töne bewusst hinter den beat zu setzen und dadurch den Swing und Drive eines Musikstückes noch zu intensivieren.“ fügt Gerrer hinzu.