2töne

Das seit 2025 bestehende Duo mit dem Sänger, Gitarristen und Kontrabassisten Christian Schantz aus Ebersberg und dem Poinger Saxophonisten Wolfgang Gerrer präsentiert ein vielfältiges Programm aus Popmusik und Modern Jazz. Wer Pop-Hits wie „Forever Young“ von Alphaville oder David Bowie’s „Let’s dance“ sowie selbstverständlich auch das ein oder andere Beatles-Stück in einer besonders gefühlvollen und reduzierten Form erleben möchte, all jenen gilt unser Tipp: Schaut bei den 2 Tönen vorbei!

Christian Schantz

Wolfgang Gerrer


„Ich wollte eigentlich nur Eric Dolphy’s Musik besser verstehen können – deshalb habe ich Saxophonspielen gelernt…“ so antworter uns Wolfgang Gerrer auf unsere Frage, wie er zu seinem Instrument gefunden habe. Er führt weiter aus: „Als 14-jähriger hatte ich den Jazz kennen- und lieben gelernt und war sehr bald großer Fan von John Coltrane und eben Eric Dolphy, dem amerikanischen Altsaxophonisten, des auch auf zahlreichen weiteren Blasinstrumenten zu hören war. Nach halbjährigem Unterricht auf einer gelieheen Klarinette (französisches System) kaufte ich mir dann ein Buescher-Altsaxophon und daNnn gings wirklich los mit umfangreichen Tonleiterübungen. Nach mehreren Unterbrechungen wegen Abitur, während der Berufsausbildung zum Verwaltungsbeamten und „sehr privaten Gründen“ belegte er Kurse beim Freien Musikzentrum München, um seine bisher spärlichen musikalischen Kenntnisse auszubauen und zu vertiefen. Lustigerweise war es dann eine ganz normale Pop- und Partyband, welche ihm Ende der 80er Jahre zu einem ersten festen Enfgagement verhalf. „Ihr wisst schon, damals, in den Achtzigern und Neunzigern, da hörte man des öfteren noch ein Saxophon im Radio: Smooth Operator, Tina Turner, Joe Cocker, Supertramp und wie sie alle hießen…“ ergänzt Gerrer. „Daneben hatte ich immer parallel ein Jazz-Duo, -Trio, -Quartett laufen, man braucht ja den musikalischen Ausgleich!“
So ist es bis heute geblieben.

Nach Umstieg auf das Tenorsaxophon heißen Gerrers Vorbilder nunmehr:
Stan Getz, dessen Ton er nachzuahmen sucht,
Dexter Gordon, dessen Solikonstruktionen er bewundert sowie
Lester Young „Selbstverständlich wegen seinem Sound, aber darüberhinaus und vielleicht noch wichtiger: Wegen seiner unvergleichlichen Art, Töne bewusst hinter den beat zu setzen und dadurch den Swing und Drive eines Musikstückes noch zu intensivieren.“ fügt Gerrer hinzu.